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Sonneschutz

Gepostet am 29. Mai 2014 um 12:50 Comments Kommentare (252)
Dänische Studie: Sonnenschutz wird meist viel zu dünn aufgetragen

Was sonst als überzogen bis lästig gilt, ist beim Sonnenschutz gefragt: Dick auftragen.
Hier ist Geiz nicht "geil" sondern "heißes Eisen". Der Hintergrund: Sonnenschhutzmittel sollten in reichlicher Menge auf die Haut aufgetragen werden. Nur dann erreicht man den vom Hersteller auf der Verpackung angegebenen Lichtschutzfaktor tatsächlich.

Die Hersteller von Sonnenschutzmitteln gehen in ihren Tests davon aus, dass Sonnencreme
in einer Dicke von 2 Milligramm pro Quadratzentimeter (mg/cm²) aufgetragen wird.
Doch der Studie der Universität Kopenhagen zufolge sieht die Realität anders aus.
Danach tragen Anwender von Sonnenschutzmitteln nur zwischen ca. 0,4 und 1,0 mg/cm² auf die Haut auf. Das reduziert den Schutzfaktor erheblich. Die Forscher haben dafür einschlägige Studien ausgewertet.

Um die Wirksamkeit zu verbessern, wird neben der richtigen Menge allgemein empfohlen,
Sonnenschutzmittel frühzeitig aufzutragen, etwa 20 bis 30 Minuten vor dem Gang in die Sonne.
Da Abrieb oder Baden in Meer oder Pool ebenfalls die Menge der Sonnencreme auf der Haut vermindern, sollte regelmäßig nachgecremt werden. Die Autoren der Studie raten dazu dies
stündlich zu tun. Die Zeitdauer, die man in der Sonne verweilen kann, verlängert sich damit allerdings nicht.

Auszug aus: "Application of suncreen-theory and reality", Bibi Petersen, Hans Christian Wulf, Photodermatology,
Photoimmunology & Photomedicine-online first 9.Dez.2013, doi:10.1111/phpp.12099